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Die Tulpenzeit ist beinahe zu Ende. Es gab aber so schöne neue Farbzusammenstellungen, dass ich sie Ihnen unbedingt zeigen möchte.
Aus der Hausterasse schaue ich auf das schwarz-weiße Beet. Diesmal blühten wunderschön die Tulpen: Swan Wings und Black Parrot untermalt von schwarzen Hornveilchen und Corydalis ochroleuca. Es folgen ihnen diverse dunkel-schwarze und hell-weiße Iris. In der Dämmerung leuchten die weißen Blüten noch lange die tiefe der Beete aus.
Das große Staudenbeet ist mit nur einer Tulpensorte bepflanzt: Negrita. Bevor sie eindrucksvoll zusammen mit Camassia leichtlinii "caerulea" und dem Allium "Purple Sensation" das Beet beherrscht, blühen am Boden, zwischen den noch sehr niedrigen Stauden, Crocus tommasinianus, Scila bifolia, Chionodoxa forbesii und schließlich über und über eine Anemona blanda "Violett Star". Über dem ganzen duftet Syringa vulgaris "Andenken an Ludwig Spät" ebenfalls in violett. Es ist ein über Monate durchgehend einheitliches Bild in violett.
In der hintersten Ecke des Grundstücks setzte ich Jan Reus mit Fontainblue zusammen. Ich liebe am Abend die Sonne durch die Blütenblätter leuchten sehen. Es entsteht eine unerahnte Farbtiefe, die mich begeistert.
Die meiste Freude machte mir in diesem Jahr die Farbe Orange. Orange! Unwahrscheinlich, unmöglich, es war niemals meine Farbe. Es war für mich sogar eine verpönte Farbe. Und plötzlich liebe ich sie. Plötzlich möchte ich mehr. Ich pflanzte sie am Rande eines Schattenbeetes. Es sind die Tulpen fosteriana "Orange emperor", Montreux, Prof. Röntgen, Cairo und die zarte wunderschöne botanische Tulpe whittallii. Die letzte sieht hinreßend mit dem Epimedium Ellen Wilmott zusammen. Das Beet bringt mich zum Dauerlächeln.
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