A K T U E L L E S - Archiv

Der Regen meidet das Calenberger Land. Nur dank des schweren Bodens kann der Garten überleben. Fast ein Wunder, dass trotz der wenigen Zeit, die ich ihm opfern kann, die Stauden und Gehölze in verschwenderischer Pracht blühen. Die letztes Jahr angelegten neuen Bereiche haben sich üppig entwickelt und der Boden ist inzwischen vollständig bedeckt. Das macht Mut für neue Projekte.
Ein Blick auf die neuen Beete im August und darunter Anfang Oktober:
Direkt am Haus blüht ein fetter Horst von Aconitum carmichaelii 'Arendsii' (davon möchte ich viel mehr haben) und ein Teppich von Aster dumosus Prof. Kippenberg. Eine runde Eibenhecke gibt dem Raum Geborgenheit zu jeder Jahreszeit.
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Kaum anders als im August und dennoch bestimmen jetzt, Anfang Oktober, die Gräser und Astern die Beete und es herrscht sofort eine andere Stimmung.
Auf der Wiese wachsen dicke Wildasterhorste, die ich in die Planung einbinden werde. Solange ich den Teil des Gartens nicht ganz mit Stauden und Gehölzen bepflanzt habe, dürfen sich Kürbisse (für schöne Dekorationen) breit machen.
Neue Pflanzen begeistern mich bei jedem Vorbeigehen: das aufrechte, dunkle Sedum "Garnet Brocade" und, wie mit Gold überpudert: Sorghastrum nutans "Indian Steel".
Diese wunderschöne Aster ist bei mir aus Sämlingen der Aster horizontalis entstanden. Ist aber großblütiger und zart rosa. Ich bin beeindruckt!
In der Einfahrt, das Haus des Nachbarn umspielend, sind längst die alten Bereiche vollkommen geschlossen, während sich das neue, dieses Jahr angelegte Irisbeet langsam den älteren angleicht.
Im nächsten Frühling werden uns hier über 20 Irishorste in verschiedenen blauen Tönen über Monate beim Raus- und Reinfahren begrüßen.
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